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Anforderungen - Biomassvergasung

Die Vielzahl der Versuche Biomasse-Vergasungsanlagen erfolgreich umzusetzen sind in den meisten Fällen aufgrund zu geringer Produktgasqualität (z.B. zu hohe Teer- und Partikelbeladung) gescheitert, da der dafür erforderliche Aufwand zur Gasreinigung nicht nur eine technische Herausforderung darstellt, sondern auch hohe Kosten verursacht. Erfolgreiche Vergasung ergibt sich daher unter folgenden Voraussetzungen:

  • Funktionsfähigkeit der gesamten Prozesskette – das bedingt die ordnungsgemäße Funktion der Einzelapparate sowie die gegenseitige Abstimmung und Funktionsfähigkeit untereinander,
  • Genehmigungsfähigkeit der Anlage unter Einhaltung von entsprechender Standards betreffend Sicherheit, Arbeitnehmerschutz, Mindesteffizienzen, Umweltstandards, etc.,
  • Ordnungsgemäße Integration von Kraft-Wärme-Kopplung - Anlagen in Wärmesysteme, welche die Abnahme einer Grundlast über möglichst hohe Jahreslaufzeit (Volllaststunden) ermöglicht (wärmegeführte Anlagen)
  • Zur Erreichung nachhaltiger Effekte im Sinne der Motivation zur Ökostromproduktion müssen Ökostromanlagen daher sowohl technisch voll ausgereift und in ihren Komponenten abgestimmt sein, durch eine richtige Anlagendimensionierung eine hohe Jahreslaufzeit ermöglichen, den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und darüber hinaus auch noch in der Lage sein, wirtschaftlich betreibbar zu sein